St. Johannis Halberstadt

Durch ein großes schmiedeeisernes Tor von Westendorf aus gelangt man in den idyllischen Pfarrhof von „St. Johannis“. Neben der Kirche fällt der massive Glockenturm auf, von dem zwei Glocken die Menschen zum Gottesdienst und Gebet rufen.
Neben den romanischen und gotischen Kirchen Halberstadts zeichnet sich die Johanniskirche als einzige "echte" protestantische Kirche durch ihren Fachwerkbau aus. Sie wurde von 1646 bis 1648 mit Hilfe der schwedischen Krone erbaut. Das 32 Meter lange und 16 Meter breite Gotteshaus zählt zu den größten Fachwerkkirchen Deutschlands. Im inneren wird der Blick des Besuchers sofort vom barocken Hochaltar angezogen. Vor ihm steht ein bronzenes Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert. Der Namenspatron, Johannes der Täufer, trägt die reich verzierte Kanzel. Deren Standort und die Anordnung der Bankblöcke, weisen auf das lutherische Gottesdienstverständnis hin, dass die Predigt der Mittelpunkt des Gottesdienstes sein solle. Erwähnenswert ist außerdem die Kassettendecke, die in dieser Größe im mitteldeutschen Raum einmalig ist.
Heute feiern wir im Sommerhalbjahr 14-tägig unsere Gottesdienste. In der kalten Jahreszeit treffen wir uns im Pfarrhaus Westendorf 20, wo auch Bibelstunden, Frauenhilfe, Gitarrengruppe, Kreativ- und Gesprächskreise stattfinden.

Eine Stimme schweigt

„Die Glocken sind die Stimme einer Stadt“ – auch wenn ich diesem Spruch des verstorbenen ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. Hausmann hinzufügen möchte:
„… und rufen zum Gebet und Gottesdienst!“, ist es doch schmerzlich, wenn eine Glocke seit längerer Zeit schweigen muss.
Die von 1497 stammende Johannis-Glocke auf dem Glockenturm an der Johanniskirche erklingt seit geraumer Zeit nicht mehr.
Sie hat einen Riss. Nach gründlichen Beratungen hatte der „Örtliche Beirat Johannis“ der preisgünstigsten Variante einer
Reparatur zugestimmt und der Gemeindekirchenrat fasste den Beschluss, mit einer Sammlung zu beginnen.

Wir stehen am Anfang und unser Ziel, 27.000 € zu erreichen,
liegt in der Zukunft.
Nachdem es uns gelungen ist durch Spenden und der Unterstützung des Kirchenkreises den Taufstein in der Moritzkirche wieder zu errichten, bitten wir Sie nun um zweckgebundene Spenden für diese Reparatur.
Die Johannis-Glocke hat ein Gewicht von ca. 2.300 kg, ist 1,27 m hoch und hat einen Durchmesser von 1,32 m. Die über 500 Jahre alte Inschrift zeugt vom Glauben und Hoffnung der Christen: „Im Jahre des Herrn 1497 - Gegrüßt sei Maria – Ich tröste die Lebenden, beweine die Toten, vertreibe die Schäden und rufe Euch, zum Beten zu kommen. Amen.“
Helfen Sie bitte mit, damit diese Stimme wieder rufen und gehört werden kann!

                                                                                  Pfr. Harald Kunze

St. Johannis Halberstadtzoom

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