BERICHTE UND Rückblicke

Partnerschaftsbesuch in Tansania

Drei Wochen lang waren wir als „Tansaniakreis Halberstadt“ bei unseren Partnergemeinden Ukwama, Utweve und Ihanga im Hochland der 
Livingston Berge oberhalb des Nyassasees in Tansania. Trotz der großen Entfernungen kommen die direkten persönlichen Kontakte immer wieder zustande. So war Bischof Sanga im letzten Jahr bei uns, nun konnten wir die Partner dort wiedertreffen. Und wir wurden auf das Herzlichste begrüßt: Die Frauen waren uns stundenlang auf den steilen, steinigen und staubigen Bergstraßen mit fröhlichen Gesängen entgegengekommen, um jeden von uns mit einem Blumenstrauß zu begrüßen und nach Ukwama zu begleiten. Solche Herzlichkeit hat uns all die Tage begleitet.
Bei unserer Reise konnten wir sehen, wie die Lebensbedingungen unserer Freunde sind und was sie tagtäglich beschäftigt. Die Orte ziehen sich die Berghänge hoch, jede Hütte umgeben von den kleinen Feldern und Gemüsegärten. Es wächst fast alles, muss aber in mühsamer Handarbeit gesät, gepflegt und geerntet werden. Auch die Gemeindeflächen sind von Weizensorten und Mais bestanden oder werden gerade mit Avocado, anderen Obstsorten oder Pinien zur Holzgewinnung aufgeforstet. Daneben finden sich auch verschiedene Nutztiere: Rinder, Ziegen, Schweine und Hühner. Strom gibt es in den Orten nicht. Solarzellen dienen als Stromquelle für wenige sparsame Lampen nachts in einzelnen Häusern. Uns wurde auch gezeigt, was sie als Gemeinden auf den Weg bringen, wie sie sich und den Bedürftigsten, Alten, Kranken und Waisenkindern beistehen. In Teams beschließen sie, wer am dringendsten Hilfe braucht, und helfen. Auch Selbsthilfegruppen der AIDS-Kranken sind füreinander da.

An verschiedenen Stellen konnten wir sehen, was unsere Unterstützung in Tansania bewirkt. Die Orte haben mit externer Hilfe inzwischen Wasserleitungen, die an der Hauptstraße Zapfstellen haben. Krankenstationen entstehen in jedem Ort. Dazu helfen alle Dorfbewohner, Lehmziegel zu formen und zu brennen. Großen Wert wird vor allem auf die Schulbildung gelegt und auch Kindergärten dienen schon der Wissensvermittlung. Die wenigen mitgebrachten Geschenke wurden mit großer Freude entgegengenommen. In Ihanga waren die Kinder und Lehrer dafür extra in den Ferien zur Schule geeilt. Der Sonntagsgottesdienst ist ein Höhepunkt in der Woche und wir durften uns daran beteiligen. Pfarrerin Dr. Elfi Runkel hielt ihre Predigt in Landessprache und wurde dafür dankbar geehrt. Lieder mit zweisprachigen Texten nahmen uns mitten hinein in diese herzliche, fröhlich und lebendige Gemeinschaft der Christen. Gemeinschaft findet auch in der Woche in Hauskreisgottesdiensten statt, zu denen wir auch eingeladen waren. Deutlich wird darauf verwiesen, dass ein Glaube ohne tägliches Handeln nichts wert ist. Trotz aller Gastfreundschaft, die an nichts sparte, sahen wir, in welch großer (finanzieller) Armut diese Menschen leben und umso freigebiger den Bedürftigsten helfen. Das machte mir deutlich, dass vieles mit Worten nicht zu vermitteln ist, sondern einer solchen gemeinsamen Zeit vorbehalten bleibt.

                                                                                   Thomas Kruse

Das Wunder von Wehrstedt

Wiederaufbau einer Kirche in 60 Stunden. Feierlich und fröhlich trafen sich am 27. August, dem 25. Jahrestag, aus allen Teilen unserer Gemeinde und dazu viele Interessierte aus Nah und Fern zum Gedenken an die wundersame Wiedererstehung der am 22. Februar 1945 durch Bombenangriff fast völlig zerstörten Kirche. Zuvor verbanden die Wehrstedter ihre Freiheit im Dienst an Gesellschaft und Gott mit diesem Gotteshaus seit mehr als 800 Jahren.

Den Wiederaufbau dieser ehrwürdigen Kirche verfolgte vor 25 Jahren eine große Menge Leute, wie am Jahrestag von einigen Beteiligten mit Freude und Bewunderung berichtet wurde. Wir sind mit dieser Kirche verbunden, machte die versammelte Gemeinde wieder deutlich im Hören auf die Predigt und Teilnahme am Abendmahl. Der anschließend vorgeführte Film „Jetzt oder nie“ begeisterte mehr als 40 Personen und weckte Erinnerungen bei denen, die vor 25 Jahre dabei waren. Mit reichlich Kaffee und Kuchen tauschten Viele ihre Erinnerungen aus und freuten sich über das Zusammensein im Grünen vor der Kirche bei strahlendem Sonnenschein. Staunend und in Dankbarkeit konnte nach fast 3-stündigem Zusammensein eine mehr als reichliche Geldspende empfangen werden. Danke auch denen, die dieses Fest so erfolgreich möglich machten.

                                                                            Dietmar Großmann

Die Pfadfinderarbeit in unserer Kirchengemeinde
hat gut angefangen.

Wir haben ein Leitungsteam von drei Erwachsenen und fünf Jugendlichen und eine Gruppe von über 20 Kindern. Auch andere aus der Gemeinde unterstützen uns mit Rat, Tat und Feuerholz. Ein paar Eindrücke sind auf der Fotoseite.
Weitere Kinder können sich gern bei Pfarrer Kaus melden. Auch Jugendliche, die helfen und auf die Kinder achten, nehmen wir freudig mit
ins Team.

Partnerschaft Tansania
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Wunder von Wehrstedt
 
 

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